Raus damit! Auf welche Inhaltsstoffe du bei Kosmetika verzichten solltest

In herkömmlichen Kosmetika findest du in der Regel zahlreiche Inhaltsstoffe, auf deren Wirkungsweise – beziehungsweise sogar schon auf deren Gefährdungspotenzial – du besser verzichten solltest. Vor allem, wenn dir deine Haut, deine Gesundheit und natürlich auch die Umwelt nachhaltig etwas wert sind. Hier haben wir eine kleine – und ganz sicher nicht vollständige – Übersicht über bedenkliche Inhaltsstoffe erstellt, die du bei deinem nächsten Einkauf von Kosmetika im Auge behalten solltest. Zumal es ja – auch bei uns – jede Menge natürliche Alternativen gibt.

 

Formaldehyde werden zur Konservierung bei herkömmlichen Kosmetika genutzt, wenn auch immer weniger. Denn sie reizen die Haut und schädigen deren Struktur.

 

Benzophenone wiederum sollen als chemische UV-Filter wirken. Allerdings kann es dabei – gerade bei empfindlicheren Hauttypen – zu allergischen Reaktionen kommen. Dazu können hormonelle Probleme auftreten. Und auch hier gibt es einen Verdacht, Krebserkrankungen möglicherweise zu befördern.

 

Auch auf Mineralöle oder daraus entwickelte Inhaltsstoffe sollte bewusst verzichtet werden. Allein deren Förderung verursacht Umweltbelastungen. Dazu kommt, dass sie kaum pflegende Eigenschaften aufweisen, sondern im Gegenteil Poren verstopfen und somit den natürlichen Aufgaben der Haut entgegenwirken.

So genannte Weichmacher – auch als Phthalate bezeichnet – sollen einen cremigen Effekt erzeugen. Doch da sie fett- und wasserlöslich sind, können sie deinem Körper auch gefährlich werden. Das gilt beispielsweise für die Bauchspeicheldrüse, Fettleibigkeit oder Auswirkungen auf den Hormonhaushalt. Kommen sie als Feuchthaltemittel zum Einsatz, können sie allergische Reaktionen oder auch Schädigungen an Nieren und Leber nach sich ziehen.

Oft in Cremes zu finden sind Emulgatoren. Dabei schaden diese Stoffe langfristig wichtigen Hautfunktionen und führen häufig zu deren Austrocknung. Was dann wieder dazu führt, dass nachgecremt wird. Kein gesunder Kreislauf!

Auch Silikone legen sich wie eine luftdichte Schicht über Haut oder Haare und beeinträchtigen wichtige natürliche Prozesse deiner Haut, die dann ähnlich wie bei den Emulgatoren vertrocknet.

Hingegen sollen Tenside vor allem schäumen und reinigen, sind deshalb aber auch ziemlich aggressiv. Das macht sich bemerkbar, wenn nach Gebrauch deine Haut juckt oder sogar die Schleimhäute gereizt reagieren.

Das war jetzt nur ein auszugsweiser Einblick – doch vielleicht bewirkt er, dass auch du zukünftig ein kritisches Auge beim nächsten Kosmetika-Einkauf hast!